FDP-Lindau beim Neujahrsempfang der IHK Schwaben

  1.  Bildergalerien
  2.  
  3.  Neujahrsempfang 2026

Nr. 6942792

20. Januar 2026

Die FDP Schwaben war beim Neujahrsempfang der IHK Schwaben mit einigen Mitgliedern vor Ort, so auch die FDP aus Lindau mit dem Kreisvorsitzenden Günter Klaus und seiner Stellvertreterin Nicole Rauscher

Rund 1.200 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft konnte die IHK Schwaben beim Neujahresempfang im Augsburger Kongress am Park begrüßen. IHK-Präsident Braun nutzte den Start in das bayerische Kommunalwahljahr 2026 dafür, um für eine echte Wirtschaftswende zu werben.

© IHK Schwaben / Angela Merten© IHK Schwaben / Angela Merten27 Bilder

Wirtschaftlich leistungsfähig – politisch ausgebremst

Trotz des hohen Engagements vieler Unternehmen ist die Lage der Wirtschaft angespannt. Seit drei Jahren tritt die regionale Wirtschaft auf der Stelle. Hohe Energiepreise, ausufernde Bürokratie, eine überlastete Infrastruktur und schleppende Investitionen belasten die Wettbewerbsfähigkeit. „Die Diagnose liegt seit Jahren auf dem Tisch. Was fehlt, ist der Mut, Prioritäten zu setzen und die notwendige Wirtschaftswende umzusetzen“, so Braun. Die Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen brauchen keine weiteren Analysen oder immer neue Expertenkommissionen, sondern eine konsequente Reformagenda – von Bürokratieabbau über eine sichere und bezahlbare Energieversorgung bis hin zu einer leistungsfähigen digitalen Verwaltung.

Kommunen und Landkreise als Schlüssel für Wachstum und Standortqualität

Die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg entstehen nicht nur auf Bundes- oder EU-Ebene, sondern ganz konkret vor Ort. Genehmigungen, Infrastruktur, Bildungsangebote und Wohnraum entscheiden maßgeblich über Investitionen und Wachstum in der Region. „Die Kommunen und Landkreise machen Wirtschaftspolitik – jeden Tag. Deshalb müssen Wirtschaft und Kommunalpolitik Partner sein“, sagte Braun mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl im März.

Die IHK Schwaben versteht sich dabei als Plattform für den Dialog und als Stimme der regionalen Wirtschaft. Braun: „Mit unserem Arbeitsprogramm ‚Wirtschaft beginnt mit WIR‘ entwickeln wir ganz praktische Lösungen für die täglichen Herausforderungen unserer Mitgliedsunternehmen. Die bayerisch-schwäbische Wirtschaft hat Potential. Innovationen, Freiräume und Vertrauen sind nötig, damit daraus ein wirtschaftliches Comeback werden kann.“

Die KI braucht den Menschen – sie ist kein Selbstläufer

Mit der renommierten HR-Expertin Laura Bornmann hatte die IHK Schwaben eine Keynote-Speakerin gewonnen, die ein wichtiges Zukunftsthema aufgriff: Künstliche Intelligenz und die Frage, welche Kompetenzen den Menschen in einer von KI beeinflussten Arbeitswelt auszeichnen und welcher Führungsstil künftig Erfolg verspricht?

Künstliche Intelligenz hat die Wirtschaft und Arbeitswelt bereits rasant verändert. Entscheidend für ihren Erfolg ist jedoch nicht die Technologie allein, sondern der Mensch. Fachkompetenz, soziale Kompetenz und Führung sind die zentralen Voraussetzungen dafür, dass KI echten Mehrwert schafft, betonte auch IHK-Präsident Braun. „Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, kein Autopilot. Sie macht Prozesse schneller, aber nur Menschen machen sie besser“, so Braun. Unternehmen sind daher gefordert, gezielt in Qualifizierung, Führung und ihre Unternehmenskultur zu investieren.